5.1 Internationale Educational Governance

Eine direkte Einflussnahme auf das deutsche Schulsystem gibt es von der internationalen Ebene nicht. Allerdings findet eine indirekte Beeinflussung und Steuerung statt, z. B. durch die Durchführung von internationalen Schulleistungsvergleichen.

Bei diesen zeigen internationale Organisationen den Teilnehmerländern durch einen Ländervergleich, was sie und die anderen Länder im Bereich der schulischen Bildung erreicht haben. Ausgehend von dieser bildungspolitischen Standortbestimmung kann sich dann jedes Land an den Spitzenreitern orientieren und entsprechende bildungspolitische Ziele setzen (vgl. OECD 2011a: 20).

In Deutschland finden insbesondere die Studien der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) und der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) Beachtung. Die OECD führt u. a. die Studien “Programme for the International Assessment of Adult Competencies” (PIACC) und „Programme for International Student Assessment“ (PISA) durch. Die IAE führt im Bereich der schulischen Bildung u. a. die Studien „Progress in International Reading Literacy“ (PIRLS, dt. IGLU), “Trends in International Mathematics and Science Study” (TIMSS) und ICLS 2013 durch. Wobei die PISA-Studien der OECD und die ICILS 2013 der IEA für den Bereich der schulischen Medienbildung besonders aussagekräftig sind.

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